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Ratgeber - Finanzierung

Stundensatz: Freiberufler müssen genau kalkulieren

Stundensatz: Freiberufler müssen genau kalkulieren

Was bei den Arbeitnehmern der Stundenlohn, ist bei Selbstständigen und bei freiberuflich tätigen Personen der Stundensatz. Freiberufler müssen hier genau kalkulieren, damit sie von den Einnahmen leben können.

Stundensatz: Freiberufler müssen den Markt berücksichtigen

Zu Beginn der freiberuflichen Tätigkeit steht man nicht selten vor dem Problem, dass man einen Preis für die angebotenen Dienste festlegen muss. Dieser Preis nennt sich im Bereich Selbstständige und Freiberufler auch Stundensatz. Freiberufler als Handwerker nehmen natürlich einen anderen Stundensatz, als wenn man zum Beispiel als Architekt freiberuflich tätig ist, dann hat man oft eine höheren Stundensatz. Freiberufler sollten daher ihren Stundensatz möglichst realistisch angeben, damit auch die entsprechenden Erfolge erzielen werden können. Dabei muss der Stundensatz natürlich auf der einen Seite hoch genug sein, damit man auf Dauer auch von der Tätigkeit leben kann, auf der anderen Seite ist die Chance, Aufträge zu bekommen, natürlich umso besser, je geringer der Stundensatz ist. Es ist also wichtig, ein gesundes Mittelmaß zu finden, wobei es sicherlich hilfreich ist, sich auf Webseiten im Internet darüber zu informieren, was andere Freiberufler ungefähr für einen Stundensatz in der gleichen Berufssparte verlangen. Wichtig ist bei der Kalkulation auf jeden Fall, dass man den Markt berücksichtigt. Denn wenn man beispielsweise als Journalist einen Stundensatz von 40,- Euro verlangt, der Durchschnitt bei den anderen Journalisten aber nur bei 30,- Euro liegt, hat man schlechte Chancen, viele Aufträge zu erhalten.

Stundensatz: Freiberufler müssen alle Ausgaben und Kosten einkalkulieren

Nicht selten wird ein Fehler begangen bei der Kalkulation und beim Festlegen vom Stundensatz: Freiberufler vergessen hier häufiger alle Kosten einzurechnen, die als regelmäßige Ausgaben im Rahmen der Tätigkeit und im Rahmen der privaten Lebensführung anfallen. Die Kalkulation des Stundensatzes, den man letztendlich nehmen muss, um von der Tätigkeit leben zu können, sollte auf Basis der Ausgaben vorgenommen werden. Hier sind zunächst einmal alle betrieblichen Ausgaben, wie Miete, Personalkosten, Materialkosten, Versicherungen, Kommunikation, Marketing etc., aufzuführen, die Auswirkungen haben auf den Stundensatz. Freiberufler haben zudem noch private Ausgaben, wie Miete, Lebensunterhalt, Auto, Krankenversicherung, Versicherungen usw.. Im zweiten Schritt muss man dann errechnen, wie viele Stunden man durchschnittlich im Jahr arbeiten möchte beziehungsweise muss. Dividiert man nun die Summe der Ausgaben und den gewünschten Gewinn, abzüglich zu zahlender Steuern, durch die Arbeitsstunden pro Jahr, erhält man als Ergebnis den kalkulatorischen Stundensatz.

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