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Ratgeber - Finanzierung

Angebote der Bank: Freiberufler sollten vergleichen

Angebote der Bank: Freiberufler sollten vergleichen

Wie jeder andere Arbeitnehmer muss auch der Freiberufler ein Kreditinstitut finden, dass seinen persönlichen Ansprüchen nahekommt. Eine Sache ist aber zu beachten bei der Suche nach der passenden Bank: Freiberufler haben häufiger eine etwas eingeschränkte Auswahl.

Die Angebote der Bank: Freiberufler auf der Suche nach einem Girokonto

Sowohl für den privaten als auch für den geschäftlichen Bereich benötigt man als Freiberufler unter anderem auch ein Girokonto, welches für alle Zahlungen nutzbar ist. Hier kommt es in erster Linie auf die Wahl des Anbieters an, also auf das Ausfindig machen einer geeigneten Bank. Freiberufler haben dabei jedoch in der Praxis eine nicht so große Auswahl wie es bei Arbeitnehmern der Fall ist. Das liegt unter anderem daran, dass viele Banken den Freiberufler nicht richtig in ihre Geschäftssparten bezüglich eines Girokontos einordnen können. Muss ein Freiberufler ein Geschäftsgirokonto nutzen oder ist das Privatgirokonto angebrachter? Vor dieser Frage stehen oftmals sowohl die Banken als auch die freiberuflich tätigen Kunden. Während viele Kunden als Arbeitnehmer inzwischen kostenfreie Girokonten nutzen können, werden die Freiberufler oftmals in den Bereich des Geschäftsgirokontos eingruppiert, wo keine kostenlosen Konten angeboten werden. Manchmal kommt es sogar vor, dass manche Banken Freiberuflern gar kein Girokonto anbieten.

Einen Kredit bekommen von der Bank: Freiberufler benötigen Nachweise

Nicht nur im Bereich Girokonto bieten nicht alle Banken den Freiberuflern ein Produkt an, auch im Bereich Finanzierung und Kredite ist es als Selbstständiger bzw. Freiberufler oftmals schwieriger, einen Kredit zu bekommen von der Bank. Freiberufler müssen häufig besonders viele Nachweise erbringen, dass die Kreditrate tragbar ist und die Bonität ausreichend ist, um das Darlehen erhalten zu können. Grund dafür ist vor allem, dass man als Freiberufler selten einen regelmäßigen Eingang von Bezügen hat, wie es bei Arbeitnehmern der Fall ist und natürlich zudem stets ein unternehmerisches Risiko trägt. Die Bank kann also das Kreditrisiko schwer einschätzen und fordert daher oftmals zusätzliche Nachweise an. So sind beispielsweise das Einholen einer Schufa-Auskunft und der Nachweis von Einkommen fast immer Pflicht. Zudem werden vielfach noch Vermögensaufstellungen, das Aufstellen einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung und nicht selten auch Sicherheiten vom Antragsteller verlangt. Als Freiberufler ist es daher nicht unbedingt besonders einfach, ein Darlehen zu erhalten.

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