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Ratgeber - Finanzierung

Wie sollte für Freiberufler ein Vertrag aussehen?

Wie sollte für Freiberufler ein Vertrag aussehen?

Es gibt verschiedene Gründe, aus denen Freiberufler einen Vertrag aufsetzen müssen. Wichtig ist ein Vertrag vor allem, wenn es darum geht, Leistungen feszuhalten und entsprechende Termine zu fixieren.

Welche Punkte sollten in einem Freiberufler Vertrag unbedingt Erwähnung finden?

Besonders bei langfristig angelegten Projekten ist es sinnvoll, dass ein Freiberufler einen Vertrag mit dem Auftragsgeber abschließt. Neben dem Arbeitsauftrag sollten in solch einem Vertrag auch bestimmte Details erhalten sein, welche zwischen den beiden Vertragspartnern vereinbart wurden. So hat ein Vertrag den Vorteil, dass alle wichtigen Aspekte der Zusammenarbeit schriftlich fixiert sind, sodass sich beide Parteien darauf berufen können. Besonders im Streitfall kann solch eine schriftliche Fixierung erheblich zur Aufklärung beisteuern. Dies gelingt aber nur, wenn bei der Erstellung des Vertrages jedes einzelne Detail auch erwähnt wurde, sodass schon etwas Zeit für die Anfertigung eines Vertrages eingeplant werden sollte. In vielen Fällen werden Freiberufler mit einem Vertrag längerfristig an ein Unternehmen gebunden, was vor allem bei größeren Projekten dem Auftraggeber die Sicherheit gibt, dass der Freiberufler nicht nach einiger Zeit vom Projekt abspringt und Investitionen umsonst getätigt wurden.

Ein Freiberufler Vertrag kann aus dem Internet heruntergeladen und nach den eigenen Anforderungen modifiziert werden. In jedem Vertrag sollten die Anschriften vom Freiberufler und vom Auftraggeber stehen. Sehr wichtig ist, dass die Tätigkeit genau definiert ist und wo die Leistung zu erbringen ist. Für die meisten Freiberufler sicherlich von größter Wichtigkeit ist der Vertragspunkt Vergütung, in dem entweder ein Stundenhonorar oder ein fester Betrag für den gesamten Auftrag vermerkt sind. Es sollte auf jeden Fall im Vertrag fixiert werden, wann die Zahlung zu leisten ist oder ob Teilzahlungen während der Projektarbeit vorgenommen werden sollen. Zur Sicherheit für den Auftraggeber sollte im Freiberufler Vertrag vermerkt werden, dass alle erbrachten Leistungen des Freiberuflers nach erfolgter Zahlung auf den Auftraggeber übergehen. Ebenfalls kann eine Haftungs- und Gewährleistungsklausel in den Vertrag eingebaut werden, falls Schäden durch die erbrachten Leistungen auftreten oder kostenlose Nachbearbeitungen erforderlich sind. Auch sollte in solch einem Vertrag die Möglichkeit zur Kündigung für beide Seiten eingeräumt werden.

Ein Anwalt hilft bei der sicheren Vertragsformulierung

Je nach Umfang kann solch ein Vertrag vom Freiberufler oder vom Auftraggeber selbst erstellt werden. Vor allem bei höher datierten Projekten empfiehlt es sich allerdings, einen Anwalt zu Rate zu ziehen, welcher einen wasserdichten Freiberufler Vertrag aufsetzt, der auch vor Gericht Bestand hat.

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